• Category: bitcoin
  • Hits: 71

Kokain per Mausklick ordern

Der klassische Dealer am Bahnhof hat ausgedient, sagt ein EU-Bericht. Wer Drogen kaufen, ordert sie heutzutage im Darknet. Es gibt sogar ...
Der klassische Dealer am Bahnhof hat ausgedient, sagt ein EU-Bericht. Wer Drogen kaufen, ordert sie heutzutage im Darknet. Es gibt sogar ...

Original Source

Comments  

Operator
#1 Operator 2018-12-19 03:49
m Darknet, einem absichtlich verborgenen Teil des Internets, der von den normalen Browsern nicht angesteuert werden kann, gibt es demnach Marktplattformen, über die Kokain umgeschlagen wird. 2017 wurde etwa der Marktplatz AlphaBay von den Behörden geschlossen, über den im großen Stil Kokain verkauft wurde. Zwischen 2015 und 2017 wurde allein in Deutschland über diesen Marktplatz Kokain im Wert von 1,55 Millionen Euro verkauft. Im Vereinigten Königreich betrug der Umsatz 5,8 Millionen Euro und in den Niederlanden 2,65 Millionen Euro.

Offensichtlich kaufen nicht Zwischenhändler, sondern Endverbraucher auf diese Weise im Netz ein. „Verkäufer im Darknet erfüllen die Rolle als lokaler Retailhändler“, heißt es in dem Report. Zwischen 2015 und bis zur Schließung 2017 wurden rund 71 000 Kokain-Transaktionen über AlphaBay registriert.

Es gibt Bewertungssysteme für die Qualität der Droge bei bestimmten Händlern
Die Preise pro Gramm variieren beträchtlich zwischen den Mitgliedstaaten: von 72 Euro in Schweden, 85 Euro in Italien und 145 Euro in Finnland. Die Preise seien damit etwas höher als im Straßenverkauf. Offenbar sei der Kunde bereit, etwas mehr zu zahlen, wenn die Gefahr, erwischt zu werden, geringer sei. Zudem gebe es Bewertungssysteme für die Qualität der Droge bei bestimmten Händlern, so dass die Kunden sicher sein können, reineres Kokain zu bekommen als bei Zufallskäufen auf der Straße.

Es gibt weitere innovative Verkaufsmethoden auf dem Kokain-Schwarzmarkt. So gibt es Hinweise auf Callcenter, die sich darauf spezialisiert haben, per Kurier Kokain in einigen Gegenden in Belgien zu verteilen. Die Callcenter selbst sind nicht in Belgien ansässig, sondern auf dem westlichen Balkan und in Spanien. Belgische Kunden bestellen dabei über eine zentrale Telefonnummer.

Danach stellen Kuriere, die sich in Belgien aufhalten, die Ware in kurzer Zeit an die gewünschte Adresse zu. Den belgischen Behörden fällt es sehr schwer, die Kuriere zu stellen, da vom Ausland nach Belgien immer wieder eine Vielzahl von Kurieren für kurze Abschnitte kommt und dann aber wieder umgehend in ihre Heimat zurückkehrt, zum Beispiel nach Albanien. Die Kuriere verteilen dabei im Schnitt etwa ein Kilo Kokain pro Woche. Aus dem Großraum Paris werden ähnliche Zustellservices berichtet.

Die Kommunikation zwischen Verkäufern, Kurieren und Kunden läuft über WhatsApp
Die Kommunikation zwischen Verkäufern, Kurieren und Kunden läuft häufig über teilprivate verschlüsselte Apps wie etwa WhatsApp und Telegram ab. Dies macht es für die Behörden sehr schwer, die Vorgänge zu überwachen. Auf öffentlichen sozialen Medien-Kanälen wie Instagram, Twitter und Facebook werden einem breiteren Publikum zeitlich begrenzt verfügbare Angebote angezeigt.

Dabei werden leicht verständliche Emoijs wie etwa eine Schnellflocke oder Synonyme wie „Schnee“ benutzt. Laut Forschern seien sowohl Plattformen der Sozialen Medien als auch die halb-privat verschlüsselten Apps europaweit üblich, für den Zwischenhandel wie auch den Absatz an den Endverbraucher. Berichte weisen auf den Einsatz in Deutschland, Großbritannien, Dänemark, Finnland, Italien, Norwegen, Spanien und Schweden hin.

Neue Banden mischen im europäischen Drogengeschäft mit
Die neuen Vertriebsstrukturen werden zudem auch als Hinweis gewertet für eine Professionalisierung und zusehends bandenmäßige Strukturen bei den Hintermännern. Neben der italienischen Mafia, Ndrangheta und Camorra, mischen neue Banden aus Großbritannien, Niederlanden, Irland und Spanien im Kokain-Handel in Europa mit. Die Ebene der Zwischenhändler spiele inzwischen eine geringere Rolle.

Mit der enormen Ausweitung der Anbaugebiete von 2013 bis 2016 um allein 68 Prozent in Kolumbien, aber auch in Bolivien und Peru stehe derzeit so viel Kokain zur Verfügung wie lange nicht mehr. Dies spiegelt sich in den drastisch gestiegenen Mengen beschlagnahmten Kokains wider: In Belgien wurden etwa 2016 15,6 Tonnen Kokain sichergestellt. Allein im Hafen von Antwerpen lag dieser Wert 2017 bereits bei 41 Tonnen. Außerdem wurden 2017 in Lateinamerika 45 Tonnen abgefangen, die ebenfalls für Antwerpen bestimmt waren. Am Pariser Flughafen Orly ist die Zahl der Kokain-Kuriere, die erwischt wurden, von 144 in 2016 auf 254 in 2017 gestiegen.

Schätzungen gehen aber davon aus, dass am gleichen Flughafen pro Jahr 3500 bis 4000 Kuriere unentdeckt bleiben. Zunehmend organisierten die Banden selbst den Transport der Droge von Lateinamerika nach Europa. Dabei operierten sie auffällig von den französischen Überseegebieten wie Guyana, aber auch von Surinam und den Antillen. Sie nutzen dabei aus, dass die Überseegebiete Teil des EU-Binnenmarktes sind.

You have no rights to post comments

Bitcoin Donation: 1C3zQ6oiekMsZWfr9qd56TfReE7Q7mmTnV - Thanks to all for the support! 

easy is not my way, help out

Latest Comments

  • Finanzausschuss im Bundestag: Erstmals Anhörung zu Bitcoin

    DIE BLOCKCHAIN ANS GESETZ ANPASSEN ODER ES LOCKERN .. AHA an sich beides scheisse ;) Bindet Banken und Politik an die Blockchain die Menschen aber bleiben davon nicht berührt ;) Anders wird es nicht lustig für uns alle... und die Kontrolle der Blockcchain ...
     
  • 2,4 Milliarden US-Dollar Tages-Handelsvolumen – Okex sprengt alle Rekorde

    Das Team von OKEx erwähnte in einer Pressemitteilung, dass das Handelsvolumen der letzten 24-Stunden des Future-Marktes einen neuen weltweiten Branchen-Rekord aufgestellt hat. In der Pressemitteilung heißt es, dass die beliebte Handelsmöglichkeit ...
     
  • Bewährungsstrafe für Ex-Chef von Bitcoin-Plattform MtGox in Japan

    er ehemalige Chef der Bitcoin-Plattform MtGox, der Franzose Mark Karpelès, ist wegen Datenmanipulation zu einer zweieinhalbjährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Der heute 33-Jährige habe das Vertrauen der Nutzer von MtGox missbraucht und seine ...
     
  • Darknet und Digitalpakt

    Der Bundesrat beschäftigt sich heute unter anderem mit dem so genannten Darknet. Nordrhein-Westfalen und Hessen haben einen Gesetzentwurf eingereicht, der die Strafverfolgung in diesem Teil des Internets erleichtern soll. Dazu ist ein neuer Straftatbestand ...
     
  • Tiraden aus der Anonymität

    ABER BÄNKER AUSLASSEN ... JOJO DAS SIND MAL DIE RICHTIGEN IDEALE o0 WTF In einer Mail aus dem November, die dem SPIEGEL vorliegt, wird die "Rote Armee Fraktion" als Absenderin genannt. Im Text heißt es: "Die Zeit für Vergeltung ist gekommen. Lasst uns ...
     
  • Bitcoin-Film: Wall Street und die russische Mafia? Hollywood hat keinen Plan von Krypto

    Allerdings fühlt es sich alles ein wenig drangetackert an – als würde man unnötig auf einen Zug aufspringen. Tatsächlich enthüllt ein wenig Recherche, dass das Drehbuch auf einer Geschichte namens “The Examiner” von Jeff Ingber basiert. Ingber hat ...
     
  • Bundesrat will Betrieb einiger Darknet-Plattformen unter Strafe stellen

    DAS KRIMINELLE LOBBY PACK UND IHRE KORRUPTEN RICHTER SOLLTEN BRENNEN NICHT REGELN MACHEN WAS SIE NICHT VERSTEHEN ... FU CDU BASTARD! Auf der anderen Seite bergen entsprechende neue gesetzliche Regelungen auch ein enormes Risiko. Denn so wird quasi ...
     
  • Die DSGVO und die Blockchain – ein leichtes Unterfangen?

    Das Pack verhindert wo es nur geht wenn man aufdeckt wer hier Milliarden klaut aber Kontrolle ist dieser Sekte sehr heilig nur nicht bei sich .. o0
     
  • Baseler Ausschuss: Banken müssen für Krypto Assets genug Eigenkapital vorhalten

    Der Baseler Ausschuss sieht im Zusammenhang mit Krypto Assets Liquidität-, Kredit-, Markt- und operationelle Risiken, darunter Betrug, Geldwäsche und Terrorfinanzierung. Die Beaufsichtigung von Krypto Assets liegt derzeit alleine bei den nationalen ...
     
  • BMG-Auszeichnung: Blockchain im Gesundheitswesen

    Im November 2018 hatte das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) den Ideenwettbewerb „Anwendungskonzepte für Blockchain-Technologien im deutschen Gesundheitswesen“ ausgeschrieben – für Unternehmen, akademische Institutionen und Einzelpersonen. Dieser ...
     
  • Tor Hidden Services & Co: Bundesrat will härter gegen illegale Dienste vorgehen

    Der Bundesrat weist vorsorglich darauf hin, dass auch Journalisten und Whistleblower "die Anonymität des Darknets nutzen", wie auch "viele Privatpersonen, die ihre Daten schützen möchten". Deshalb sollen nicht alle Angebote umfasst sein, sondern ...
     
  • Deutschlandfunk: Wie viel Regulation braucht das Darknet?

    Deshalb soll jetzt das Gesetz geändert werden. Der nordrhein-westfälische Justizminister Peter Biesenbach hat Mitte Februar einen Gesetzentwurf beim Bundesrat eingebracht. Er will, dass allein schon das Betreiben einer Darknet-Plattform, über die ...
     
  • Wachsende SSL/TLS-Zertifikats-Schwarzmärkte im Darknet

    Zu den wichtigsten Ergebnissen der Studie gehören Fünf der beobachteten Tor-Netzwerke bieten eine kontinuierliche Versorgung mit SSL/TLS-Zertifikaten sowie eine Reihe damit zusammenhängender Dienstleistungen und Produkte. Die Preise für Zertifikate ...
     
  • 200.000 Euro Schaden bei Hackerangriffen im Allgäu Firmen, Arztpraxen und Authäuser betroffen

    Bei der Kriminalpolizei Kempten wurden in den letzten zwei Wochen vier Angriffe auf Allgäuer Firmen, Arztpraxen und Autohäuser in den Landkreisen Oberallgäu und Lindau angezeigt. Der entstandene Schaden liegt bei über 200.000 Euro. Die Täter drangen über ...
     
  • Die juristische Presseschau vom 9. bis 11. März 2019

    Bodycams: Der Kulturwissenschaftler und Sachbuchautor Michael Seemann widmet sich in der Sa-SZ der aktuellen Diskussion um die Verwendung und Auswertung der Aufnahmen sogenannter Bodycams durch die Polizei. Wenn die Polizei volle Kontrolle darüber ...
     
  • Zuckerbergs neue Idee Facebook plant Super-App, nach chinesischem Vorbild

    Laut Recherchen der „New York Times“ will Facebook aber noch mehr und entwickelt eine eigene Crypto-Währung. Der „WhatsApp Coin“ wäre dann nur noch an den Dollar oder andere Währungen gebunden um Schwankungen wie beim Bitcoin zu verhindern. Die ...
     
  • Bitcoin-Erfinder will Monero und ZCash nachverfolgbar machen

    Craig Wright beansprucht für sich Satoshi Nakamoto und damit der Erfinder von Bitcoin zu sein. Weiterhin ist er Chefwissenschaftler von nChain und behauptet laut neuesten Aussagen in einem Interview gegenüber CNBC, dass er und einige Forscher an ...
     
  • Nordkorea soll Krypto-Millionen über Hacker bekommen haben

    Gehen die großen Angriffe der letzten Jahre auf Nordkoreas Konto? Als ein Beispiel für eine virtuellen Beutezug nennt der Bericht den Meldungen zufolge einen Zugriff auf das NEM Netzwerk über die Börse Coincheck, durch die User Anfang des Jahres 2018 ...
     
  • Stimmen neuer Dienstmädchen und Regulierung des Darknets

    Deutlich wird dies weniger bei erfolgreichen Befehlen, als bei unverstandenen Eingaben über Sprache. Dann heißt es: „Das kann sie nicht“, „so intelligent ist sie nicht“ oder „Mann, ist sie blöd“. Korrekt wäre es, dass neutrale Personalpronomen „Es“ ...
     
  • Frankreich vor Verbot anonymer Kryptowährungen

    In Zukunft möchte Frankreich durch noch zu schaffende gesetzliche Grundlagen eine sichere Basis bauen, die Rechtssicherheit im Umgang mit Kryptowährungen schaffen soll. Das Land sieht laut dem Bericht der Nationalversammlung so große Chancen eine ...
     
  • Schweizer Börsenexperte Marc Faber gehört jetzt auch zum Kreis der Bitcoin-Besitzer

    Marc Faber, seinerseits einer der bekanntesten Börsenexperten, Fondsmanager und Finanz-Buchautoren aus der Schweiz, ist jüngst in den Kreis der Bitcoin-Besitzer eingetreten, wie er in einem Interview mit der schweizer Finanzseite „Cash“ verlauten ...
     
  • Die Chancen des Bitcoin werden unterschätzt

    Drittens ist es bemerkenswert, dass auch Zentralbanken das Bitcoin-Phänomen ernst nehmen. Die britische Notenbank stellt fest: „Wir lehnen das monetäre System Bitcoin ab. (Aber) wir lassen uns von dem (Bitcoin-)Zahlungssystem inspirieren.“ Die schwedische ...
     
  • Fidor Gruppe: Erste Fintech-Bank Deutschlands zieht Bilanz

    Seit zehn Jahren ist die Fidor Bank mit einer Banklizenz am Markt tätig. Die Bank, die im Kontext der Finanzkrise 2007 entstanden ist, wollte sich als erste digitale „Community-Bank“ etablieren und sich den Konzepten der klassischen Banken entgegenstellen.
     
  • Kryptopreise tiefer; Russlands Offshore-Plan umfasst Kryptobranche

    Regierungen und Unternehmen gehen nehmen digitale Wertanlagen zusehends ernst. Russland verabschiedete Sonderregeln für “russisches Offshores” ein, zu denen Kryptowährungen zählen, berichtete die russische Nachrichtenagentur TASS. In diesen “russischen ...
     
  • Die 5 größten Kryptohacks – Gastartikel: CryptoTicker

    In der Blockchainwelt kommt es immer wieder zu mehr oder weniger schlimmen Hacks. Die 5 Kuriosesten haben wir euch hier zusammengefasst.
     
  • Podcast: ASICs – Segen oder Fluch?

    https://btc-echo.podigee.io/27-neue-episode Der Haken an den ASICs „Ist doch alles wunderbar“, könnte man denken. „Das Netzwerk wird durch die ASICs noch sicherer“. Doch es finden sich im großen Kryptoversum auch etliche Gegner der ASICs. Sie ...
     
  • 137 Millionen US-Dollar in Bitcoins verschwunden

    Eine gerichtliche Untersuchung konnte zwar die Konten, aber nicht die Bitcoins finden, die der verstorbene Chef der Kryptowährungsbörse Quadrigacx auf seinem verschlüsselten Laptop gespeichert haben soll. Doch das ist nicht die einzige Ungereimtheit.
     
  • Das Geschäft mit dem Schamgefühl

    DAS IST EINE KOPIE DER ECHTEN ERPRESSER WIE SACHSENSUMPF ;) DEN DIE SEKTE HAT DOCH IHRE KINDERFICKER DIENSTE DIE SIE IN ANSPRUCH NEHMEN UND SO SIND SIE JA ERPRESSBAR ... NENE CDU AFFE MENSCHENHANDEL GIBT ES NICHT IN DEM SAUBEREN BRD ...
     
  • Facebook und Telegramm arbeiten an eigenen Kryptowährungen

    Die größten Unternehmen der Welt im Bereich der Nachrichtendienste streben nach Erfolg, wo Start-ups von Kryptowährungen gescheitert sind. Durch die Einführung der digitalen Coins für den Mainstream werden den Verbrauchern die alternativen Welten der ...
     
  • Cyber-Polizei schnappt Täter (30) Bitcoins im Wert von 180 000 Euro gestohlen

    er Verdächtige habe vor der Tat bei der Firma gearbeitet, die unter anderem Server für den Handel mit Kryptowährungen wie dem Bitcoin betreibe, teilten die Ermittler mit. Kurz vor Weihnachten wurde der 30-Jährige verhaftet. Er habe die Vorwürfe bei ...

Youtube.com/sk2eu

Witz des Tages

Zitat des Tages

wer startet heute noch eine webseite... o:O
Cookies make it easier for us to provide you with our services. With the usage of our services you permit us to use cookies.